Interview mit Hermann Berger, Teil 3

Der ehemalige Chef der israelischen Armee Hermann Berger war Berufsverbrecher und Fernsehclown in Wien und ist 1993 nach Israel abgetaucht. Er ist 1940 vom preußischen Geheimdienst für den Job einer monströsen Unterwanderung der Juden angeworben worden und 2019 zur Fatah übergelaufen. Hier Teil 1 und Teil 2 des Interviews mit ihm.

Mayr: Hallo Arminio, wie gehts?

Rothstein: Ja, geht. Mit über 90 ist man froh, wenn der Rotwein noch runterrutscht, dazu Spiegelei, Tomatensoße und Fleischlaberl. Passt.

Mayr: Was unternehmen wir dagegen, dass du mir sympathisch wirst? Ich habe dich jetzt als alten Wiener Berufsverbrecher kennen gelernt. Kann so jemand wie du das, was du gemacht hast, Völkermord?

Rothstein: Jetzt bitte Pause. Die Juden machen grundsätzlich Völkermord, und die Gestapo hat meine Mamma 1940 beim Stehlen erwischt, dann hat es geheißen, der Bub geht zu den Juden, der ist uns eh schon aufgefallen, der kann das und verpfeift das. Du bist jetzt in der ehrenvollen Situation, die Verpfeifung aufnehmen zu müssen.

Mayr: Erzähl lieber über deine letzten Tage in Jaffa.

Rothstein: O.k.

Mayr: Warum weinst du?

Rothstein: Naja, weißt du, ein alter Strizzi wie ich nimmt doch die Juden nicht ernst. Was ich zum Beispiel nicht vergessen kann, ist der Hunger bis 1938, die Scheiß Katholiken. Wenn eine Tür zugeht und du bist hungrig, der Papa fliegt raus, weil er keine Arbeit hat.

Mayr: Jaffa.

Rothstein: Weißt du, meine Jahre nach 1993 waren die des Rabbi Shebigroth. Ich hab mir einen Bart wachsen lassen und mich mit Überwachungsanlagen beschäftigt. Dann hat man von mir im Grunde nur Mord an Arabern verlangt. Die mag ich nicht, aber die Kinder haben mir leid getan. Es war alles Käse, ich hab die Juden ins Leere laufen lassen. Kaum Tote.

Mayr: Das glaube ich nicht. Wie ist es dir privat ergangen?

Rothstein: Ich bin so wie du einer, der mit einer einzigen Frau nicht leben kann. Waren halt immer drei oder vier. Sicher, grausliche Geschichten habe ich gemacht, aber immer auch alles verpfiffen, auch an dich, sei nicht so verlogen.

Mayr: Reden wird halt morgen weiter. Ich bin auch kein Unschuldslamm, Arminio, schlaf gut.

(Screenshots YouTube)

Teil 1

Teil 2

Teil 4

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