Interview mit Arminio Rothstein, genannt Habakuk

Das folgende Interview wurde telefonisch am 28.12. 2019 mit dem Patienten eines Krankenhauses in Frankfurt am Main namens Arminio Rothstein geführt. Rothstein hat seinen alten Pass aus dem Jahr 1993 dabei, als er nach Israel abtauchte. Er war früher Chef der israelischen Armee und ist vor einigen Wochen zur Fatah übergelaufen.

Mayr: Herr Rothstein, Danke für die Bereitschaft zum Interview. Wie gehts.

Rothstein: Interview wird nur gewährt, wenn wir uns duzen. Als „ausgebombter Jude“ habe ich ein Recht darauf, Burli.

Mayr: O.k. Bist du überhaupt Jude? Verbrecher bist du auf jeden Fall.

Rothstein: Ich bin kein Jude, sondern Wiener, eigentlich heiße ich Hermann Berger. Meine Mutter hat mir so um 1940 gesagt, die wollen dass du zu den Juden gehst und der Oberjud wirst. Und es ist mir gelungen. – Übrigens, danke der Nachfrage. Habe noch keinen Rollator und kann Spiegelei mit Faschierten Laberl und Tomatensoße noch allein essen.

Mayr: Beruhigend. Wie viele Leute hast du umgebracht?

Rothstein: Der Jude tötet nicht, er beruhigt, dämpft die Bevölkerungsentwicklung und den Trieb. Nicht umsonst sind uns die Weiber nachgerannt, und du wirst das nicht mehr ändern, schau dich an. Geh zu deiner arabischen Schickse.

Mayr: Wenn du schon hier bist, verpfeifst du aktuelle israelische Operationen? Dass was weitergeht?

Rothstein: Mein Junge, eine israelische Operation hat meistens 40, 50, oft 100 Jahre Vorlaufzeit und die Armee weiß dann natürlich gar nichts davon. Das müsst ihr schon selber rausfinden, Papierln habt ihr ja, von Heisenberg und Kompani. Mein Pfeiferl bleibt stecken. Beim Dönertürken Erdowahn helfe ich dir.

Mayr: Danke für die Belehrung. Du hast sehr wohl auch militärische Operationen gemacht.

Rothstein: Zuweilen. Notre Dame war spontan, geb ich zu, obwohl natürlich langfristig mit Salz belegt, Sri Lanka auch.

Mayr: Sag einmal, schämst du dich nicht für den Scheiß?! Du redest daher wie ein rauschiger AHS-Lehrer.

Rothstein: Sei froh, dass dir ein lockerer Mann gegenübertritt. Kaufe dir Zigaretten und analysiere Dokumente. Ich muss hier ein wenig gesund werden, zum Schluss war es im Bunker in Jaffa schon recht anstrengend, und ich mit Bart und Kaftan, grauslich, des stinkt ja auch. Jetzt rauch ich auch wieder und trag Jeans und Jackerl. Ciao.

Mayr: Auf Wiederschauen, Herr Rothstein.

Folge 2

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Folge 4

(Fotos ORF)

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