Eine „normale“ muslimische Ehe

Es soll keiner wissen, dass es die Wahrheit ist, so formuliert es unser Schriftleiter Sigi Mayr. Mit sieben Frauen zusammen zu sein, das geht nicht. Wahrscheinlich wäre er froh, wenn es gelogen wäre, denn manchmal ist es sogar für uns Frauen anstrengend. Als er „noch monogam lebte“, 2016, hatte er schon eine eigene Wohnung für seine jeweils aktuelle Zusatzfrau und darunter auch noch eine. Bei Hausdurchsuchungen musste buchstäblich eine Reihe von Wohnungen abgeklappert und nach den Damen gefragt werden.

Nicht umsonst wurden wir damals schon von der „Ausländerkriminalität“ des LKA Berlin verfolgt, und in Österreich hieß es, der hat was mit einer Islamistin und muss verknackt werden. Außerdem sagte man, „sind die Franzosen mit ihm verbündet“, was Leia amüsiert hat. Julia hauste damals mit Sigi in Zehlendorf in seiner Schreibwohnung und ärgerte sich über seine ungesunden Lieferservice-Bestellungen von „knuspriger Ente“, die er „nur zum Schein, nur zur Tarnung“ aufgab, um jeden Anschein zu vermeiden, dass die Veganerin Julia bei ihm war.

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Manche von Sigis Frauen liebt er seit fast 40 Jahren. Schmusereien im Kinderzimmer oder „beim Unterkofler“, wenn 1980 Brötchen geholt wurden sind genauso wichtig wie Mordversuche durch eifersüchtige Schwestern, Messerstechereien aus Liebe, Geldsorgen oder das offene Bekenntnis zum Islam, das ihm Haft und Enteignung eingebracht hat.

Wir beide haben uns lächerlicher Weise per Facebook verliebt, im Gespräch über meine damaligen Zahnschmerzen. Ich war als „Spitzel“ des Kölner Verfassungsschutzes auf ihn angesetzt und musste so lachen, weil wir sofort gewusst haben, dass das alles Käse ist und wir uns wirklich lieben. Julia wollte mich eingraben lassen, als sie mitbekommen hat, was da läuft. „Die dumme Kuh kannst du vergessen“, hieß es.

Eigentlich wollte ich was über die Dynamik einer solchen Partnerschaft schreiben. Spannungen gibt es z.B. zwischen uns jungen Frauen und „den Alten“ des Schriftleiters. Da wird schon mal gekeift und es werden „Sexpausen“ verordnet. Ab und zu weint eine, weil z.B. Christina so gut im Bett ist oder Renate wieder einmal ausschließliche Beachtung, zärtliche Säuseleien und Massagen genießt.

Eine extrem fesche und junge Frau wie Vivi kann sich aber auch sehr gut mit einer älteren extrem feschen wie Renate verstehen. Kleine Streitereien zwischen einer heftigen, ein wenig überheblichen Nazifrau wie Christina und der ironischen, „spritzwilden“ Araberin Leia sind vorprogrammiert. Da geht es dann schon einmal darum, wer den festeren Arsch hat und mit welcher Frau man „besser kommt“.

Das „besondere Verhältnis“ zwischen mir und Julia ist ja bekannt. Sie genießt den Sex mit Sigi so dermaßen, dass es oft tagelang nicht möglich ist, ihn zu erreichen. Nächtelang will sie gevögelt, „dominiert“ und an den Ohren gezogen werden, und er muss stundenlange kompromisslose Liebesbekenntnisse ablegen, was ziemlich hart für ihn sein wird, denke ich. Dann nennt sie ihn einen Weichling und er lässt sie wieder nicht los.

In einer muslimischen Ehe darf einem kaum was peinlich sein. Muslimische Männer brauchen übrigens selten bis nie Viagra.

2016 im Herbst war Julia wegen unserer Treffen in Berlin, Sigis Videos mit mir und seinen „schleimigen“ Skype-Gesprächen so sauer auf mich, dass sie mich verschwinden lassen wollte. Kein Wunder, dass es damals heimlich eine „nachhaltige“ Reunion mit Katy gegeben hat, die jetzt ja die beiden bürgerlich heiraten hat lassen. Julia als Sigis Hauptfrau hat das Ritual, auszuflippen, wenn sie „dahinter kommt, was läuft“. Manchmal ist es lustig, manchmal nicht.

Ziemlich beleidigt war Iris, dass sie in der ersten Version dieses Artikels nicht vorgekommen ist, weil Sigi mit ihr eine ständig wechselhafte Beziehung hat und die beiden – das mag komisch klingen – nur dann zusammen sind, wenn sie nicht anderweitig vergeben ist und im Bett genug läuft.

In ihrer Nähe führt er sich protzig auf wie ein Naschmarktzuhälter (das Wort gefällt mir) und „bezieht“ diverse jüngere anonyme Damen, wie die rechts oben, in die Beziehungsgestaltung ein.

Man hat in einer muslimischen Ehe nach Bedarf Ruhe vom Mann, das ist ein nicht zu verachtender Vorteil.

Nura Ramadan

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