Am Bergwerk von Novalis

Nicht weit von meinen Wohnort liegt jenes Bergwerk, in dem der deutsche Dichter Novalis (sein Adelsname war von Hardenberg) zu einem großen Teil sein Studium der Bergwerkskunde absolviert hat. Zusammen mit seinem Lehrer Lampadius gelang es ihm dort und in Freiberg als erstem Menschen, Uran anzureichern.

Man hatte beobachtet, dass die Bergleute recht schnell starben, wenn sie dort unter Tage arbeiteten.

Als Novalis dann verschwand – seit seiner Kindheit gab man ihm Gift, es sollte so aussehen, als sei er krank – war der preußische Geheimdienst mit seinen Planungen zur Befestigung des Deutschen Reichs schon fertig.

Zweihundert Jahre lang, so hieß es in Potsdam, sollten die Deutschen in der Tiefe hausen, sich ausliefern, nur selten aufatmen. Sich anlehnen an die Juden, so tun, als seien sie deren Verbündete, um sie eines Tages moralisch zu vernichten.

Tag und Nacht rechnete Novalis um 1805 und erstellte eine Art Romanmechanismus, der sich heute vollendet. Er enthält auch die Freundschaft, das unverbrüchliche Bündnis mit der arabischen Welt und dem Islam.

Seine Geliebte blieb Novalis dagegen blaß; es half nicht. Auch sie verschwand früh, er wusste nicht wohin.

(Foto Blick auf den Krippenberg, privat)

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