Zwei Tage und zwei Nächte mit Sebastian Kurz

Unsere Frau in Paris, Leia Sfez, hat mich dazu aufgefordert, ein paar ihrer Erinnerungen an den ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu veröffentlichen. 2003/04 hat sie nämlich einmal zwei volle Tage und Nächte mit dem Kerl in meiner heutigen Wohnung (!) verbringen müssen. Sie wollte das nicht; einer unserer Freunde bat sie darum, weil sich Kurz nach einer uns nicht bekannten Aktion einige Tage in Thüringen „verstecken“ wollte.

Leia ist eine sehr angenehme Mitbewohnerin. Leider fiel ihr der junge Kerl sofort dadurch auf, dass er schlecht über mich sprach und meinte, ich sei eine „Flasche“. Dass Kurz damals bereits Morde begangen hatte wusste Leia nicht. Beim Abendessen fragte Kurz, ob Leia mit ihm „ersatzweise“ schlafen wolle, da seine Freundin Teresa nicht da sei. Schließlich nannte er deren Ziehschwester Julia „schwul“ und mich einen „Nasenbären“.

Kurz war damals 17, Leia 28. Als Muslima erklärte sie ihm, dass er in seinem Alter die Klappe zu halten hätte, wenn es um ältere Frauen ginge. Dann ging sie duschen. Kurz öffnete die Badezimmertür mit einem 50-Cent-Stück und lachte; da warf ihm Leia brutal ein hartes Stück Seife an den Kopf.

Sofort begann Kurz zu weinen; er habe in zwei Tagen einen Drehtermin, noch dazu mit seiner Freundin. Kein Mensch würde seine Beule schön finden. Leia war so genervt, dass sie ihn tröstete und ihm dann aus einem Wandschrank eine Flasche Whisky holte, in der Hoffnung, er würde trinken und einschlafen.

Und er schlief ein. Am darauffolgenden Morgen brüllte Kurz aber, die „Scheiß Kanaken sollten sich schleichen“, soff weiter und beleidigte Leia als Kopftuchmädchen. Sie zog sich ins Schlafzimmer zurück. Später riefen die Nachbarn, ein Wahnsinniger sei in Leias Wohnung, „da uriniert einer aus dem Fenster“. Leia schlich zur Nachbarin.

Die hatte K.O.-Tropfen zur Hand, und Kurz wurde betäubt. Als die zwölf Stunden Wirkungsdauer vorüber waren, betrat Kurz Leias Schlafzimmer und verlangte, ins Bett zugelassen zu werden, er fühle sich einsam. Da trat Leia auf ihn zu, umarmte ihn und betäubte ihn neuerlich. Der große und starke Mann der Nachbarin schnappte den späteren Kanzler und richtete ihm im Keller ein Lager her.

Am nächsten Tag wurde er von seiner Freundin abgeholt, zu widerwärtigen Terminen.

(Fotos Arbeitskreis NSU und privat)

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