Die Sprengung der USS Cole

Am 8. August 2000 wurde der US-amerikanische Zerstörer „USS Cole“ in der Nähe des Hafens von Aden, in jemenitischen Hoheitsgewässern, durch eine Sprengladung schwer beschädigt. Einige US-Soldaten kamen dabei ums Leben, Sachschaden und Aufregung waren enorm.

Das Anschlagsdatum ist nicht zufällig gewählt. Die Besatzung und vor allem der Kapitän waren von so genannten israelischen Informanten über bestimmte Boote und ihre Fahrten irregeführt worden. In der Folge wurden afrikanische „Piraten“ unter Feuer genommen, die tatsächlich als Abwehrkämpfer gegen groß angelegte Proliferation von radioaktivem Material antraten.

Die Afrikaner vermuteten zudem israelische Agenten an Bord und organisierten europäische Kampfschwimmer, die die „USS Cole“ stoppen sollten. In der Öffentlichkeit war stets von einem mit Sprengstoff gefüllten Boot die Rede, das am Zerstörer explodiert sei. In Wirklichkeit näherten sich drei Schwimmer mit Haftminen.

Aufgrund des Abwehrfeuers der Amerikaner konnte nur eine Mine befestigt werden. Zwei Schwimmer kamen ums Leben. Einer, der mit dem Freiheitskämpfer-Bund „Ein Tirol“ in Verbindung stand, überlebte. Wie schon in Somalia war es den Israelis gelungen, einzelne Einheiten der Amerikaner zu täuschen und Unfrieden zu stiften.

(Fotos USN und pizzodisevo, Lizenz)

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