NSU: Motiv Keupstraße geklärt

Der scheinbar ungeklärte Bombenanschlag auf einen Friseurladen in Köln 2004 – jährlicher Anlass für antifaschistische Feierlichkeiten – ist jetzt leichter zu durchschauen. In den Akten zu dem Fall haben wir den folgenden Zettel entdeckt:

Es handelt sich um die Notiz eines israelischen Goldkuriers, der eine private Schule mit Gold beliefern hätte sollen. Der Zettel erinnert von seiner codierten Struktur her stark an „Sperbers“ Notizen.

Dass wenig weiter dann eine Bombe krachte entspricht der Motivstruktur der Dönermorde. Das Gold dürfte beim Falschen angekommen sein, die Israelis heuerten ein paar Kriminelle an, um den Leuten im Friseurladen zu zeigen, wer das Sagen hat.

Ein Kölner Kriminalbeamter namens F. war damals eng an der Wahrheit. Seine Kontaktpersonen waren dann schnell nicht mehr erreichbar.

(Dokumente Arbeitskreis NSU, Mitarbeit Julia Präauer)

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