Arabischlernen im Trachtenjanker

Schon seit Jahren nehme ich mir vor und versuche es, Arabisch zu lernen. Nicht nur um den Verfassungsschutz zu provozieren mache ich das; auch aus lebendigem Interesse und aus der Sehnsucht nach etwas Schönem heraus, das ich ahne, begrenzt aber begeistert wahrnehme und das mich in seiner scheinbaren Fremdheit angenehm berührt.

Freilich bin ich in den Anfängen stecken geblieben. Als ich noch in Berlin gelebt und ein äußerlich bürgerliches Leben geführt habe merkte ich mir arabische Sätze wie „Der Dichter spricht“, oder „meine Freundin schimpft mich weil ich noch verheiratet bin“.

Leute, die gut Arabisch können schmunzeln, wenn ich von diesen linkischen Versuchen berichte.

Als Nationalist ärgere ich auch die Linken mit meiner Arabischlernerei. Überwacht mich z.B. ein Linksradikaler und belauscht mich bei Sprechübungen, habe ich die Möglichkeit den Überwacher zur Weißglut zu treiben. Dazu wiederhole ich z.B. vor dem Computer einfache arabische Sätze immer wieder und erwecke dadurch den Eindruck, sehr gut Arabisch zu können.

Es soll so wirken, als spräche ich absichtlich schlecht Arabisch.

Denjenigen gegenüber, die das als Respektlosigkeit gegenüber der arabischen Sprache empfinden entschuldige ich mich aufrichtig und verspreche, in Zukunft ernster und fleißiger zu lernen.

(Abbildung Janker Salzburger Nachrichten, arabisches Alphabet Shizao, Lizenz)

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